Mittwoch, 18. Juni 2014

Neues Widerrufsrecht bei Internetkäufen und -verkäufen

Das ändert sich

Frist

Die Widerrufsfrist bei Internetangeboten wird für alle Mitgliedstaaten auf 14 Tage ab Erhalt der Ware festgelegt. Bisher betrug die Mindestfrist in einigen Ländern nur 7 Tage.

Fehlerhafte Belehrung

Das “ewige Widerrufsrecht” bei falscher oder fehlender Widerrufsbelehrung gibt es nicht mehr. In diesem Fall verlängert sich das Widerrufsrecht nach Ablauf der 14-Tages-Frist auf 12 Monate. Als Unternehmer sollten Sie dabei beachten: Die Belehrung muss zusätzlich zum Internetauftritt auch in Textform (per Brief, Telefax oder E-Mail) erfolgen. Das Einstellen in den Internetshop reicht nicht aus.

Erklärung

Verbraucher müssen den Widerruf in Zukunft schriftlich (Brief oder E-Mail) erklären. Das Zurücksenden der Ware reicht nicht mehr aus.

Kosten

Die Versandkosten der Hinsendung muss der Händler an den Kunden zurücküberweisen, sobald er von seinem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht hat - jedoch ohne eventuell anfallende Expresszuschläge. Neu ist, dass die Rücksendekosten beim Widerruf in Zukunft vom Verbraucher zu tragen sind, wenn der Händler über diese Rechtsfolge belehrt hat.

Rückerstattung und Zurückbehaltungsrecht

Der Versender kann die Rückerstattung des Kaufpreises verweigern, solange er die Ware nicht erhalten hat oder der Verbraucher die Rücksendung der Ware nicht nachweist.

Ausnahmen erweitert

Bei der Lieferung versiegelter Waren - die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind - gibt es zukünftig keine 14-tägige Rücktrittsmöglichkeit.

Downloads

Bei Downloads gibt es kein Widerrufsrecht.

Mehr dazu:

https://www.der-onlinesteuerberater.de/seite/tipps/tipp-der-woche.php?kategorie=0&kategorie2=0&nr=449&newsletter_suche=

Montag, 12. Mai 2014

Steuertipp: Zivilprozesskosten

Wussten Sie, dass Zivilprozesskosten seit Juli 2013 nur noch eingeschränkt abzugsfähig sind?
 
Prozesskosten eines Zivilprozesses sind seit Mitte des letzten Jahres nur noch abzugsfähig, wenn es sich um Aufwendungen handelt, die unmittelbar mit der Existenz des Steuerpflichtigen zusammenhängen.
Das bedeutet, dass die Kosten eines Prozesses abzugsfähig sind, wenn die Existenzgrundlage gefährdet ist oder die lebensnotwendigen Bedürfnisse nicht mehr befriedigt werden können.
Es muss zudem nachgewiesen werden, dass das Führen des Prozesses Aussicht auf Erfolg hat. Da dies in der Regel schwer nachzuweisen ist, gibt man sich mit einer 50/50 Chance zufrieden.


https://www.der-onlinesteuerberater.de/seite/tipps/tipp-der-woche/tipp-der-woche-aktuell.php

Mittwoch, 9. April 2014

Steuerminderung durch Handwerkerleistungen!

Wie Sie vielleicht gehört haben, wurde in den letzten Wochen die steuerliche Abzugsfähigkeit von Handwerkerleistungen im Haushalt auf Grund neuer Rechtsprechung exakter bestimmt. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen diese Regelung genauer vorstellen.

Einfach auf den Link klicken:

https://www.der-onlinesteuerberater.de/seite/tipps/tipp-der-woche/tipp-der-woche-aktuell.php

Mittwoch, 26. Februar 2014

Kleinunternehmerregelung oftmals nicht sinnvoll!

Als Selbständige/r haben Sie die Möglichkeit (*Bitte beachten Sie die gesetzlichen Voraussetzungen unten stehend), zwischen Regelbesteuerung und umsatzsteuerlicher Kleinunternehmerregelung zu wählen. Vielfach wird Existenzgründern aus Gründen der Einfachheit geraten, die Kleinunternehmerregelung in Anspruch zu nehmen.

Worin besteht der Unterschied zur Regelbesteuerung?
Kleinunternehmer weisen keine Umsatzsteuer aus. Damit verzichten Sie gleichzeitig auf die Möglichkeit, gezahlte Umsatzsteuer auf Ausgaben vom Finanzamt zurück zu bekommen. Sie sparen sich etwas Aufwand, weil sie keine Umsatzsteuervoranmeldung ans Finanzamt senden müssen, haben aber oftmals große finanzielle Nachteile.

Klarer Vorteil: Regelbesteuerung
Vor allem bei der Existenzgründung und in der ersten Zeit der Selbständigkeit haben Sie regelmäßig höhere Ausgaben als Einnahmen. Wenn Sie die Regelbesteuerung anwenden, dann bekommen Sie Vorsteuer auf Ihre Ausgaben vom Finanzamt zurückerstattet.

Kommen Sie auf uns zu
Als Kleinunternehmer können Sie bis zu 7 Jahre rückwirkend zur Regelbesteuerung „optieren“ (wechseln). Wir beraten Sie gerne, ob dies auch für Sie von Vorteil ist. Mit Hilfe unserer kostenfreien OnlineBuchhaltung ist Ihre Buchhaltung schnell erledigt und die Umsatzsteuervoranmeldung mit einem Mausklick ans Finanzamt übermittelt. Wir beraten Sie gerne.

*Kleinunternehmerregelung: Gesetzliche Voraussetzungen
Wenn Ihr Umsatz im Vorjahr unter 17.500 Euro und im aktuellen Jahr voraussichtlich unter 50.000 Euro bleibt, dann haben Sie die Wahl im aktuellen Jahr. Beachten Sie: Überschreitet der Umsatz im Gründungsjahr zeitanteilig hochgerechnet 17.500 Euro, darf die Kleinunternehmerregelung nicht genutzt werden.

Montag, 9. Dezember 2013

Der „Fall Hoeneß“ Teil 6/6


Verjährung

Steuerhinterziehung verjährt in der Regel nach fünf Jahren. In schweren Fällen sind es 10 Jahre. das Finanzamt fordert Hinterzogenes Geld bis zu 12 Jahre lang zurück.

Damit endet die kleine Serie zum Thema Steuerhinterziehung und Selbstanzeige. 


Mehr Fragen? www.der-onlinesteuerberater.de

Sonntag, 8. Dezember 2013

Hoch riskant...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/geldanlage-wie-normale-anleger-versicherungsmaentel-nutzen-koennen-a-937372.html

Dienstag, 3. Dezember 2013

Der „Fall Hoeneß“ Teil 5/6


Straffreiheit: Ist es egal, wie viel Geld ich hinterzogen habe?

Vielfach wird diese Regelung als ungerecht betrachtet, aber es ist so: Egal ob Sie 500€ oder 500.000 € hinterzogen haben, sollte die Selbstanzeige voll anerkannt werden, gehen Sie straffrei aus.


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